Die frühsten Wurzeln der Gemeindebewegung der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinden liegen um die Mitte des 19. Jahrhunderts in England und Deutschland. Damit verbunden sind Namen wie Georg Müller, John Nelson Darby oder später Erich Sauer.
Bis heute ist aus diesen Anfängen eine grosse christliche Bewegung entstanden, die sich auf allen fünf Kontinenten der Erde verbreitet hat. In einigen Ländern ist sie sogar die stärkste evangelikale Gruppierung. Oft werden Gemeinden mit den angesprochenen Wurzeln auch Brüdergemeinden genannt oder als Offene Brüder bezeichnet. Traditionell gibt es zwischen den Gemeinden auf internationaler Ebene keine organisatorische Verbindung.
In der Schweiz bilden wir eine kleine Arbeitsgemeinschaft von zehn Gemeinden. Wir haben uns in der Vereinigung der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinden, Schweiz (VEFG) lose zusammen geschlossen. Die meisten EFG Gemeinden findet man im Kanton Bern. Hier fasste die Bewegung um 1900 nach einem geistlichen Aufbruch zuerst Fuss.
Das Gemeindezentrum für die Menschen in Thun und Umgebung ist im Jahre 1975 von einigen wenigen Personen gegründet worden. Weil die Gruppe stetig grösser wurde, musste sie in der Zwischenzeit drei Mal in geräumigere Lokalitäten umziehen.
Um die Jahrtausendwende erlebte die Gemeinde einen grossen Wachstumsschub. Deshalb wurde im Zeitraum von 2005 bis 2007 ein grösseres Bauprojekt am heutigen Standort an der Burgstrasse 8 verwirklicht.
Lange Zeit wurden alle Aufgaben innerhalb der Gemeinde von ehrenamtlichen Mitarbeitern wahrgenommen. Als die Zahl der Besucher stetig gestiegen ist, wurde im Jahr 2000 beschlossen, einen vollamtlichen Pfarrer anzustellen. Mittlerweile sind daraus bereits zwei Stellen geworden.